ANALYSE. Der Südtiroler Paul Köllensperger und der Innsbrucker Georg Willi sind auf ihren Gebieten sehr erfolgreich. Ein bisschen links, ökologisch – und in Migrationsfragen das, was man heute „pragmatisch“ nennt.
ANALYSE. Vor allem ÖVP-Politiker bemühen sich, freiheitliche Auswüchse zu ignorieren. Das dient der Harmonie, schadet am Ende jedoch allen Beteiligten.
ANALYSE. Die designierte SPÖ-Vorsitzende lässt Ludwig und Kaiser die Parteinachrichten bestimmen. Den Schaden, den sie dabei anrichten, zu korrigieren, wird immer schwieriger.
ANALYSE. Warum die Wahlerfolge in Bayern und demnächst wohl auch Hessen (noch) nicht auf Österreich übertragbar sind.
ANALYSE. Eine ebenfalls ziemlich populistische Volkspartei fordert die Freiheitlichen in besonderer Weise heraus.
ANALYSE. ÖVP und FPÖ machen es schwer, Zweidrittelmehrheiten zu gewähren. Sie zu verweigern, kann besonders für die Liberalen aber auch verhängnisvoll werden.
ZAHLEN ZUM TAG. In Österreich und Bayern sprechen linke Parteien nur noch jeden fünften Arbeiter an.
ANALYSE. Für die Freiheitlichen ist Norbert Hofer der logische Präsidentschaftskandidat 2022. Für seinen derzeitigen Job ist das jedoch ein Problem.
ANALYSE. Warum ÖVP und FPÖ zu viel Flüchtlingspolitik anders als der bayerischen CSU nicht zum Nachteil gerät: Sie werden viel mehr noch von etwas ganz anderem getragen.
ZAHLEN ZUM TAG. Bei der Nationalratswahl kam die FPÖ auf 79,4 Prozent, vor SPÖ (78,7) und ÖVP (75,1 Prozent).