Strache-Kategorie „Nicht-Wähler“

ZAHLEN ZUM TAG. Bei der Nationalratswahl kam die FPÖ auf 79,4 Prozent, vor SPÖ (78,7) und ÖVP (75,1 Prozent). 

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ZAHLEN ZUM TAG. Bei der Nationalratswahl kam die FPÖ auf 79,4 Prozent, vor SPÖ (78,7) und ÖVP (75,1 Prozent).

Das Volksbegehren für ein Rauchverbot („Don’t Smoke“) war mit 881.569 Unterschriften ein ziemlich großer Erfolg. Oder auch nicht: Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) erklärte, 85 Prozent der Stimmberechtigten hätten nicht unterschrieben – eine erdrückende Mehrheit also.

Die Kategorie „Nichtwähler gemessen an den Wahlberechtigten“ ist neu. Also sei sie hier einmal am Beispiel der letzten Nationalratswahl ausgeführt. Die Liste Pilz kam auf 223.543 von insgesamt 6.400.993 theoretisch möglichen Stimmen (die Zahl der praktisch möglichen ist kleiner, weil weniger Stimmen gültig abgegeben worden sind). Wie auch immer: Die Liste Pilz ist die größte im Nationalrat vertretene Nicht-Wähler-Partei – und zwar mit 96,5 Prozent. Die Neos folgen mit 95,8 Prozent.

Und dann kommt schon Straches FPÖ: Sie schaffte es, von einer großen Mehrheit von 79,4 Prozent nicht gewählt zu werden. Die SPÖ kam auf 78,7, die ÖVP auf 75,1 Prozent.

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