ANALYSE. Die Regierungsbildung nach der Wahl wird in keinem Fall einfach werden. Und unter Umständen wird auch alles ohne den Bundespräsidenten ablaufen.
BERICHT. Unter bestimmten Umständen ist die Wahlbeteiligung eben vergleichsweise niedrig, gibt’s viele ungültige Stimmen und geht’s den Wählern eher um die Verhinderung des Gegenkandidaten. Das kennt man auch aus Österreich.
ANALYSE. Auch SPÖ und ÖVP haben sich der Stimmungslage im Land angepasst und senden lieber Signale gegen Brüssel aus.
ANALYSE. Ein Bundespräsident, der integrativ wirkt, hat dem FPÖ-Chef gerade noch gefehlt. Diesbezüglich macht ihm ohnehin schon der Kanzler zu schaffen. Doch dazu trägt er ja auch selbst bei. Und wie.
ANALYSE. Der gewählte Bundespräsident wird von vielen Seiten unter Druck geraten, nicht nur von freiheitlicher.
ANALYSE. Mit einem Mehrheitswahlrecht würde das Staatsoberhaupt seine wichtigste Aufgabe verlieren.
Je weniger bloße Pflichtschulabsolventen, desto besser das Hofer-Ergebnis
ZAHLEN ZUM TAG. Umgekehrt war Van der Bellen nicht automatisch in den Bundesländern besonders erfolgreich, wo viele Akademiker leben. Das hat viele Gründe.
ANALYSE. Warum es nach diesem Wahlergebnis stark verfrüht wäre, von einer Wende zu reden.
ANALYSE. Nachfrage nach Video war ausgerechnet im Burgenland, in der Steiermark und in Kärnten besonders groß.
ZAHLEN ZUM TAG II. Bei den Pensionisten hat sich der Stimmenanteil des Präsidentschaftskandidaten gegenüber dem ersten Wahlgang verfünffacht.