KOLUMNE VON LIBERO. Bei der Durchführung der Präsidentschaftswahl wurde vor allem in den Bezirksbehörden geschlampt. Die politische Verantwortung für das systematische Versagen liegt bei den Landeshauptleuten.
ZAHLEN ZUM TAG. Bei der Bundespräsidenten-Wahl erreichte Alexander Van der Bellen in den zehn größten Städten 62 und Norbert Hofer im übrigen Österreich 54 Prozent.
ANALYSE. Vertreter der ehemaligen Großparteien konnten im Wahlkampf nicht einmal vor einem „grünen“ oder „blauen“ Experiment warnen. Es hätte niemanden mehr geschreckt.
ANALYSE. Österreich ist politisiert wie schon lange nicht mehr. Von einer Spaltung oder gar noch Schlimmerem zu reden, ist jedoch stark übertrieben. Zu viele Leute wechseln nach wie vor die Seiten.
ZAHLEN ZUM TAG. Bei den Alten konnte der Grünen-Kandidat seinen Stimmenanteil gegenüber dem ersten Wahlgang verfünffachen.
ZAHLEN ZUM TAG. In Wien, Vorarlberg, aber auch der Steiermark ist der Anteil der Wahlkaten-Wähler am stärksten gestiegen.
ANALYSE. … es muss aber jeden aushalten können: Mit Hofer an der Staatsspitze wären die politischen Akteure mehr denn je gefordert.
ZAHLEN ZUM TAG. Bei Stichwahlen für das Amt des Bundespräsidenten lag die Marke bisher bei mindestens 80,9 Prozent.
ZAHLEN ZUM TAG. Die indirekte Wahlempfehlung von Irmgard Griss macht die Stichwahl um das Amt des Bundespräsidenten spannend. PULS 4 greift dieSubstanz.at-Analyse auf.
ANALYSE. Bisher hat niemand eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem FPÖ-Kandidaten führen können. Von Van der Bellen eine solche zu erwarten, ist jedoch ganz und gar absurd.