ZAHLEN ZUM TAG. Sechs von zehn Befragten bezeichnen ORF eins bis III als „sehr“ oder „eher glaubwürdig“.
ZAHLEN ZUM TAG. … neben dem Internet als wichtigste Informationsquelle für die Wähler an Bedeutung. Verlierer: Radio und Fernsehen.
DOKUMENTATION. Woraus das FPÖ-geführte Innenministerium gegenüber Medien den Vorwurf der Falschmeldung konstruiert, ist bemerkenswert.
ANALYSE. Regierungsinserate, „Message Control“, parteipolitisch motivierte Angriffe auf Medien wie einzelne Journalisten: Österreich hat ein grundsätzliches Problem.
BERICHT. Kanzleramt hat laut Kern-Nachfolger Kurz insgesamt 651.000 Euro zur Bewerbung in Tageszeitungen aufgewendet.
ANALYSE. Auch ein fragwürdiger Fernsehbeitrag ist kein Freibrief, sich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu richten. Im Gegenteil.
ANALYSE. Zur Unzeit führt der ORF-Chef eine große Organisationsreform durch. Damit setzt er sich selbst unter Druck: Er wird daran gemessen werden, wie er politische Begehrlichkeiten beantwortet.
ZAHLEN ZUM TAG. Reichweiten österreichischer Tageszeitungen und des „Falter“: Rechtspopulisten müssen sich nicht beklagen.
ANALYSE. Wenn Medienpolitik von Unternehmensentlastung spricht, sie selbst aber nicht nur qualitäts-, sondern vor allem auch marktfeindlich agiert, dann ist das schon sehr widersprüchlich.
ANALYSE. Politik und Parteien müssten sich zurücknehmen. Worauf im Moment jedoch nichts hindeutet, sodass eher eine gewisse Demagogie-Gefahr überwiegt.