Digitale Revolution

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ZAHLEN ZUM TAG. Wie immer mehr Werbegelder von klassischen Medien abwandern.

Die Entwicklung bringt digitale Revolution zum Ausdruck: Wie Daten des Finanzministeriums zu entnehmen ist, hat das Aufkommen der Werbeabgabe in den ersten vier Monaten dieses Jahres 29,9 Millionen Euro betragen. Damit war es erstmals seit 2021 von Jänner bis April wieder niedriger als 30 Millionen Euro. Zwischendurch hatte es sich auf bis zu 33,5 Millionen Euro (2024) belaufen.

Das Ganze steht für rückläufige Werbeeinnahmen klassischer Medien: Die Abgabe beträgt fünf Prozent der Werbeleistungen in Zeitungen, Magazinen, im Radio, im Fernsehen und in der Außenwerbung (z.B. Plakate). Berücksichtigt man die Inflation, ist das Volumen seit 2020 um ungefähr ein Drittel eingebrochen.

Umso wichtiger ist es für Medien, digital gut aufgestellt zu sein. Dorthin fließen nämlich immer mehr Werbegelder. Für Werbung in Onlinemedien gibt es seit 2020 eine Digitalsteuer, die ebenfalls fünf Prozent der Leistungen ausmacht. Bei stark steigender Tendenz betrug das Aufkommen von Jänner bis April dieses Jahres 57,8 Millionen Euro und war damit schon fast zweimal größer als das der Werbeabgabe.

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