Top-Werberiesen

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ZAHLEN ZUM TAG. Regierungsinserate: In den fünf Quartalen ab Anfang 2020 haben Stadt Wien und Kanzleramt in Summe fast 60 Millionen Euro zusammengebracht.

„Regierungsinserate“ ist ein umgangssprachlicher Begriff, der mehr meint: Von Meldungen für die Medientransparenzdatenbank betroffen sind alle Stellen, die der Rechnungshofkontrolle unterliegen, also etwa auch der ORF, die Post oder die Agrarmarkt Austria-Marketing-Gesellschaft.

Unter den Top 10 nach Volumen finden sich regelmäßig fünf Gebietskörperschaften oder Teile davon: Die Stadt Wien, das Bundeskanzleramt, das Finanzministerium sowie die Länder Niederösterreich und Oberösterreich. Wobei letztere beiden fast schon wieder Zwerge sind – im Vergleich.

Vom ersten Quartal 2020 bis einschließlich erstem Quartal 2021 brachten die erwähnten fünf ein Gesamtvolumen von 78,01 Millionen Euro zusammen, wie eine Auswertung der Angaben auf medien-transparenz.at zeigt. Ausnahmsweise nicht an der Spitze steht die Stadt Wien, sondern das Bundeskanzleramt, über das Corona-Imformationskampagnen abgewickelt wurden, mit 29,88 Millionen Euro. Die Stadt Wien kam auf 28,25 Millionen Euro. Es folgt das Finanzministerium mit 10,86 Millionen Euro. Für die Länder Oberösterreich und Niederösterreich ergibt sich eine Summe von 4,56 bzw. 4,46 Millionen Euro.

Die Zeitung, die am stärksten von öffentlichen Inseraten profitiert, ist auch die auflagenstärkste, nämlich die „Krone“. An sie flossen in den fünf Quartalen 27,13 Millionen Euro – davon 4,26 allein vom Bundeskanzleramt und 3,63 von der Stadt Wien.

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