Wien: Warum sich ÖVP ans Gymnasium klammert

ZAHLEN ZUR WAHL. Mehr als 64.000 Wiener besuchten 2012/2013 ein Gymnasium, wie die Statistik der Stadt zeigt. Gemessen an der Bevölkerung ungewöhnlich viele sind es im Zentrum gewesen. 

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ZAHLEN ZUR WAHL. Mehr als 64.000 Wiener besuchten 2012/2013 ein Gymnasium, wie die Statistik der Stadt zeigt. Gemessen an der Bevölkerung ungewöhnlich viele sind es im Zentrum gewesen.

3233 Gymnasiasten gab es in der Inneren Stadt, dem mit Abstand kleinsten Bezirk. Mehr sind es nur in sieben anderen Bezirken, darunter vor allem den beiden großen, Donaustadt (6642) und Floridsdorf (6022) gewesen; und ähnlich viele waren es im mit Abstand größten Bezirk, nämlich Favoriten (3478).

Vor allem SPÖ und Grüne würden ja gerne eine Gemeinsame Schule schaffen, also die Neue Mittelschule und die Unterstufe des Gymnasiums zusammenlegen. FPÖ und ÖVP lehnen das ab. Im Falle der Volkspartei ist das auch aufgrund der Schülerzahlen nachvollziehbar – in einigen bürgerlichen Bezirken gibt es außerordentlich viele Gymnasiasten. Dazu zählt nicht nur die Innere Stadt, sondern etwa auch Döbling mit 4244.

> Dieser Beitrag ist zunächst auf VIENNA.AT erschienen.

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