Grafik: Wie Rot schwindet und Blau kommt

BERICHT. Nur noch in Niederösterreich gibt es „klare“ Verhältnisse – zugunsten der ÖVP.

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BERICHT. Nur noch in Niederösterreich gibt es „klare“ Verhältnisse – zugunsten der ÖVP.

Die Veränderungen, die die Wiener Gemeinderatswahl bringt, kommen auch in einer Grafik über die Stimmen der fünf Parlamentsparteien bei Landtagswahlen vom Boden- bis zum Neusiedlersee zum Ausdruck. Es gibt keine rote Säule mehr, die allein stehend in die Höhe schießt. Bis zur Wien-Wahl war dies in der Bundeshauptstadt der Fall. Seither gibt es dort jedoch eine blaue Säule, die daran herangerückt ist.

Beim letzten Wahldurchgang in den neun Bundesländern kam die SPÖ auf rund 1,2 Millionen Stimmen. Die FPÖ holte knapp eine Million.

Die Sozialdemokraten liegen nur noch in zwei weiteren Bundesländern  vorne: In Kärnten und im Burgenland, wo sie auch den Landeshauptmann stellen. Allein: Die knapp 200.000 Stimmen, die die Partei dort 2013 bzw. 2015 holte, bringen zum Ausdruck, dass das Gewicht dieser beiden Länder relativ klein ist.

Die FPÖ dagegen kann sich nun in Wien, Oberösterreich, der Steiermark und Salzburg zu den „Großparteien“ zählen; sie erhielt dort ähnlich viele Stimmen wie andere führende Parteien.

Die ÖVP muss gerade nach dem Wien-Wahl-Ergebnis froh sein, dass sie Niederösterreich hat: Fast 500.000 Stimmen holte sie dort unter LH Erwin Pröll bei der Landtagswahl 2013; das entspricht mehr als einem Drittel aller ÖVP-Stimmen bei der jüngsten Landtagswahlrunde vom Boden- bis zum Neusiedlersee.

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