ZAHLEN ZUM TAG. Eine Mehrheit der Menschen in Österreich befürchtet, dass das Leben der heutigen Kinder in der EU schwieriger sein wird.
Die vergangenen Jahrzehnte standen im Zeichen eines gewissen Aufstiegs: Es galt die Regel, dass es nachfolgenden Generationen besser gehen wird als der gegenwärtigen, geschweige denn vergangenen. Damit ist jedoch Schluss, wie Ergebnisse einer aktuellen Eurobarometer-Standarderhebung zeigen.
Nur neun Prozent von etwas mehr als 1000 befragten Menschen in Österreich haben bei der Befragung angegeben, dass das Leben der heutigen Kinder in der EU leichter sein wird. Eine Mehrheit von 57 Prozent ist dagegen überzeugt, dass es schwieriger sein wird.
Auffallend: Besonders 25- bis 54-Jährige sehen wenig Grund zur Zuversicht. Bei ihnen gehen überhaupt nur sechs, sieben Prozent davon aus, dass es für die heutigen Kinder leichter sein wird. Umgekehrt ist der Anteil derer, die finden, dass es schwieriger werden wird, bei unter 25-Jährigen (nach Altersgruppen) mit 41 Prozent am niedrigsten und bei ab 55-Jährigen mit 62 Prozent am höchsten.
