ZAHLEN ZUM TAG. Zumindest über die Lohnsteuer findet Umverteilung statt: Das oberste Zehntel sorgt für 40 Prozent des Gesamtaufkommens.
Die Umsatzsteuer ist für alle gleich hoch, die Lohnsteuer hingegen nach Leistungsfähigkeit gestaffelt: Wer viel verdient, zahlt ungleich mehr. Ein Ergebnis davon kommt in der Verteildung zum Ausdruck, die von der Statistik Austria in einem Bericht zur Lohnsteuerstatistik 2024 veröffentlicht worden ist.
Auf das oberste Einkommenszehntel sind damals 24 Prozent aller Bruttobezüge und 40 Prozent der einbehaltenen Lohnsteuer von insgesamt rund 25 Milliarden Euro entfallen. Ungleichheit ist dadurch etwas reduziert worden.
Auf der anderen Seite entfielen auf das unterste Einkommenszehntel gerade einmal vier Prozent aller Bezüge und ein Prozent der Steuer. Oder, wenn man es ausweitet: Auf die untere Hälfte der Einkommensbezieher entfielen 31 Prozent der Bezüge und 16 Prozent der Steuer – heißt umgekehrt, dass die obere Hälfte 69 Prozent „verdiente“ und für 84 Prozent der Steuer sorgte.
