ZAHLEN ZUM TAG. Ein immer größerer Teil der Bundesausgaben fließt in den Pensionsbereich. 2031 wird es sich um voraussichtlich 30,8 Prozent handeln.
27 Prozent aller Auszahlungen aus dem Bundesbudget sind im vergangenen Jahr in den Pensionsbereich geflossen. Die 32,8 Milliarden Euro setzten sich zusammen aus Mitteln, die für Pensionen von Beamtinnen und Beamten notwendig sind (13,3 Milliarden) sowie aus Überweisungen an die Pensionsversicherung (19,5 Milliarden); für Ausgleichszulagen etwa, vor allem aber auch, weil die Beiträge der Versicherten nicht ausreichen, um die Pensionen zu finanzieren.
Der Finanzminister hat mit dem Doppelbudget 2027/2028 auch einen Strategiebericht vorgelegt, dem eine Mittelfristprognose bis 2031 zu entnehmen ist. Ergebnis: 2031 dürften insgesamt 42,6 Milliarden bzw. 30,8 Prozent aller Auszahlungen auf den Pensionsbereich entfallen. Das wären dann erstmals mehr als 30 Prozent.
Die Mittel für die Pensionsversicherung steigen aus mehreren Gründen; und zwar zunächst auch noch gemessen an der Wirtschaftsleistung. So nimmt die Zahl der Pensionsbezieher stark zu, rücken jedoch geburtenschwächere Jahrgänge nach, von denen auch konjunkturell bedingt nicht entsprechend mehr Beiträge kommen.
