ZAHLEN ZUM TAG. Nach wie vor finden zwei Drittel der Österreicher, dass das Land unterstützt werden sollte, bis dauerhaft gerechter Frieden herrscht.
65 Prozent, also ziemlich genau zwei Drittel der Menschen in Österreich stimmen der Aussage zu, dass die EU die Ukraine unterstützen sollte, bis dauerhaft gerechter Frieden herrscht. 32 Prozent sagen „nein“ dazu.
Der Beistand ist damit auch mehr als vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges groß. Wobei es auffallend große Unterschiede nach politischer Selbstpositionierung der Befragten gibt: Bei Linken sind 86 für und 13 Prozent gegen eine anhaltende Unterstützung der Ukraine. Bei Rechten ist die Sache – mit jeweils 48 Prozent – unentschieden.
Die FPÖ von Herbert Kickl mag damit mit ihrer Ablehnung einer Unterstützung, die sie als „Kriegstreiberei“ bezeichnet, insgesamt nur eine Minderheit bedienen. Ihre Logik ist unter anderem jedoch, dass das, indem sie es allein tut, zu einer relativen Mehrheit für sie beitragen kann.
