Zuwanderung eingebrochen

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ZAHLEN ZUM TAG. … und zugleich viel Abwanderung aus Österreich: Saldo so niedrig wie zuletzt vor 15 Jahren.

Der Rückgang der Zuwanderung ausländischer Staatsangehöriger hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt: 2022 war fast eine Viertelmillion nach Österreich gekommen; dabei handelte es sich unter anderem auch um Menschen, die nach Ausbruch des russischen Angriffskrieges aus der Ukraine geflüchtet sind. 2025 wanderten laut Statistik Austria insgesamt nur noch 146.528 Frauen, Männer und Kinder zu.

Das entsprach ungefähr dem Niveau der Jahre 2017 bis 2021. Zugleich ist aber sehr viel Abwanderung ausländischer Staatsangehöriger aus Österreich zur Normalität geworden: 2025 verließen zum vierten Mal in Folge mehr als 100.000 das Land; es handelte sich um 108.347.

Der Wanderungssaldo ist damit sehr niedrig ausgefallen im langjährigen Vergleich: Er belief sich auf 38.181. Niedriger war er zuletzt 2011. Damals waren um 37.109 Nicht-Österreicher mehr zu- als abgewandert.

Zahlen nach detaillierter Staatsangehörigkeit liegen für das vergangene Jahr noch nicht vor. Relevant dürfte jedoch ein starker Rückgang von Fluchtbewegungen nach Europa und Österreich gewesen sein. Außerdem wird Migration vor allem auch durch EU-Bürger gebildet, die für ein Studium oder einen Job oft nur vorübergehend in ein Land ziehen, es nach einiger Zeit also wieder verlassen.

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