Ad. Spitals-Touristen

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ZAHLEN ZUM TAG. Nicht-österreichische Staatsangehörige gehen halb so oft ins Krankenhaus wie österreichische.

„Unser krankes Gesundheitssystem“ platze aus allen Nähten, kampagnisierte die Krone – wie hier berichtet – jüngst und vermittelte den Eindruck, es habe mit den Behandlungen zu tun, denen sich Flüchtlinge und Zuwanderer unterziehen lassen, „die oft noch keinen Cent eingezahlt haben“.

dieSubstanz.at hat noch einmal nachgerechnet. Vorweg: Staatsangehörigkeit und Alter von Patientinnen und Patienten werden von Spitälern erfasst; dazu sind sie gesetzlich verpflichtet. Daten zu Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit und Alter führt Statistik Austria.

2025 wurden für Österreicherinnen und Österreicher insgesamt 15,2 Millionen Spitalsbesuche für ambulante oder stationäre Behandlungen registriert. Das entsprach 2,1 pro Kopf. Bei Nicht-ÖsterreicherInnen handelte es sich um zwei Millionen Besuche bzw. 1,1 pro Kopf. Also um die Hälfte weniger.

Interessant ist, dass sich die Verhältnisse nach Altersgruppen nicht groß unterscheiden. Bei 15- bis 29-jährigen ÖsterreicherInnen waren es 1,4 Besuche pro Kopf, bei gleichaltrigen Nicht-ÖsterreicherInnen 0,8. Bei ab 75-jährigen ÖsterreicherInnen wiederum 3,7 und Nicht-ÖsterreicherInnen 2,3.

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