Österreich ohne Zuwanderung

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ZAHLEN ZUM TAG. Laut Langfristprognose der Statistik Austria würde die Bevölkerung bis 2080 um ein Drittel zurückgehen.

„Festung Österreich“ und „Remigration“ – genau genommen hätte die FPÖ von Herbert Kickl gerne, dass es nicht nur keine Zu-, sondern (erzwungene) Abwanderung gibt. Dabei wären die Folgen von null Zuwanderung ohnehin schon weitreichend.

„Statistik Austria“ hat im Rahmen der langfristigen Bevölkerungsprognose auch ein Szenario „ohne Wanderung“ erstellt. Ergebnis: 2080 würden mit 6,2 Millionen um ein Drittel weniger Menschen in Österreich leben als heute. Der Anteil der ab 65-Jährigen würde sich auf rund 40 Prozent verdoppeln.

In einzelnen Bundesländern wäre der Bevölkerungsrückgang noch größer. Im Burgenland würden es mit knapp 170.000 um 44 Prozent weniger Menschen geben, in Kärnten mit rund 350.000 um 39 Prozent weniger. Überdurchschnittlich wären die Rückgänge auch in der Steiermark (36 Prozent auf rund 800.000) und in Niederösterreich (35 Prozent auf 1,1 Millionen).

Die Bevölkerung Wiens würde um 32 Prozent auf 1,4 Millionen zurückgehen, jene Tirols und Salzburgs um knapp 30 Prozent auf rund 550.000 bzw. 400.000. In Oberösterreich würden mit 1,1 Millionen um 28 Prozent und in Vorarlberg mit 310.000 um 25 Prozent weniger Menschen leben als heute.

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