BERICHT. Die OSZE sieht Handlungsbedarf. Nichts deutet jedoch darauf hin, dass Österreich reagiert. Jedenfalls nicht vor der EU-Wahl.
ANALYSE. Wie bei der Nationalratswahl 2017 ziert sich die Partei, sich klar und allein zu den unverrückbaren Themen zu positionieren. Damit wird’s eng für sie.
ANALYSE. Diese EU-Wahl wird von Anti-Europäern geprägt, wie noch keine zuvor. Das stärkt indirekt auch die Nachfrage nach Pro-Europäern. Wobei Johannes Voggenhuber trotz aller Umstände größere Startvorteile gegenüber seinen Mitbewerbern hat.
ANALYSE. Der Ruf nach einer EU-Armee mag gut gemeint sein. In Zeiten von Orbáns Ungarn und Salvinis Italien ist das jedoch eine zu bedrohliche Vorstellung.
ZAHLEN ZUM TAG. ÖVP und FPÖ wollen gut die Hälfte des Volumens umsetzen, das sie vor der Wahl versprochen haben.
ANALYSE. Freiheitlichen macht die niedrige Wahlbeteiligung am meisten zu schaffen.
ANALYSE. Ex-Parteichef Kern ist sich zumindest der Bedeutung dieses Urnenganges bewusst gewesen. Ganz im Gegensatz zu Rendi-Wagner und Spitzenkandidat Schieder.
ANALYSEN. Parteien: Sowohl hohe Förderungen als auch hohe Spenden sind zu viel des Guten. Spenden gehören verboten. (Sie machten auch Sebastian Kurz eher Probleme.)
ANALYSE. Othmar Karas hat in den vergangenen Wochen zumindest mehr Interesse auf sich gelenkt als Vilimsky und Schieder.
ANALYSE. Mit der Kandidatur bei der EU-Wahl beschert Othmar Karas sich und der ÖVP nicht nur Chancen, sondern auch Widersprüche.