Nicht nur die FPÖ hat weniger Stimmen

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BERICHT. SPÖ hat bei der Wiener Gemeinderatswahl um ein Zehntel weniger Stimmen erreicht als vor fünf Jahren.

Viele Wahlkartenwähler haben dazu beigetragen, dass die Wiener Gemeinderatswahl etwas anders ausgegangen ist als am Sonntagabend erwartet: Die ÖVP hat deutlich mehr gewonnen und ist über 20 Prozent gekommen, die Freiheitlichen sind dagegen hinter die Neos zurückgefallen – und damit nur noch fünftstärkste Fraktion im Gemeinderat.

Auffallend ist auch, dass die Wahlbeteiligung gegenüber 2015 um zehn Prozentpunkte auf 65 Prozent gesunken ist. Nach 833.000 vor fünf Jahren sind diesmal nur 726.000 gültige Stimmen erfasst worden. Sprich: Prozente und Mandate sind gewissermaßen günstiger geworden.

Extrembeispiel: Der Stimmenanteil der SPÖ ist zwar um zwei Prozentpunkte auf 41,6 Prozent gestiegen. Die Partei von Bürgermeister Michael Ludwig hat aber viel weniger Stimmen erreicht als vor fünf Jahren. Man könnte auch sagen, sie habe ein Zehntel verloren. Sie hat jedenfalls nur noch 301.9657 Stimmen erhalten.

Bei den Freiheitlichen war der Absturz viel größer: Sie haben mit 51.603 überhaupt nur ein Fünftel ihrer Stimmen des Jahres 2015 erreicht. Alle anderen Parteien, die schon damals kandidierten und nun im Gemeinderat vertreten sind, haben nicht nur in Prozent, sondern auch in Stimmen zugelegt. Am stärksten die ÖVP, die die Zahl auf 148.238 verdoppeln konnte.

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