Unten durch

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ZAHLEN ZUM TAG. Nur 35 Prozent der ÖsterreicherInnen vertrauen Parteien. Und das ist noch ein vergleichsweise guter Wert.

Bundeskanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz weiß schon, warum er den Eindruck vermittelt, dass Politiker sein etwas Unanständiges sei und er keine Partei, sondern eine Bewegung anführe: Es gibt ein massives Imageproblem. Zum Ausdruck kommt dies auch in den Ergebnissen der Eurobarometer-Befragungen.

Regelmäßig wird dort unter anderem erhoben, wie es um das Vertrauen in die Parteien bestellt ist. Vorweg: Es ist gering. Parteien sind gewissermaßen „unten durch“. Bei der jüngsten Befragung, die im Frühsommer durchgeführt wurde, gaben in den 27 Mitgliedstaaten der EU gerade einmal 21 Prozent an, Parteien eher zu vertrauen. 76 Prozent erklärten, es eher nicht zu tun. (Drei Prozent wollten oder konnten sich nicht festlegen.)

Am größten ist das Vertrauen noch in Dänemark (41 Prozent), gefolgt von den Niederlanden (36 Prozent) und Österreich (35 Prozent). In Österreich ist der Wert damit zwar vergleichsweise gut, im Grunde genommen aber halt auch schlecht: 60 Prozent vertrauen Prozent hierzulande eher nicht.

Gar nur neun, zehn Prozent vertrauen Frankreich, Litauen, Slowenien und Spanien. Rund 90 Prozent schenken ihnen dort eher kein Vertrauen.

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