So grün sind die NEOS

ZAHLEN ZUM TAG. Ehemalige Grünen-Wähler haben die Partei 2017 gerettet. Ohne diese Leute wäre es knapp geworden.

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ZAHLEN ZUM TAG. Ehemalige Grünen-Wähler haben die Partei 2017 gerettet. Ohne diese Leute wäre es knapp geworden.

Bis 2017 ist Robert Luschnik Bundesgeschäftsführer der Grünen gewesen, künftig wird er diese Funktion für die NEOS bekleiden. Und auch wenn es zwischen den beiden Parteien ziemlich große Unterschiede gibt, sollte ein gewisses Verwandtschaftsverhältnis nicht übersehen werden, das es gibt. Zum Ausdruck kommt es in Wählerströmen.

2017 kamen die NEOS bei der Nationalratswahl auf 5,3 Prozent bzw. 268.518 Stimmen. Damit konnten sie sich klar im Hohen Haus halten. Ohne ehemalige Grünen-Wähler es knapp geworden. Ganze 57.000 unterstützen die Pinken, so die Wählerstromanalyse des Sozialforschungsinstituts SORA – das entsprach immerhin 1,1 Prozentpunkten.

Das war der mit Abstand größte Wählerstrom von einer anderen Partei oder Gruppierung zu den NEOS. Von der ÖVP waren 32.000 gekommen, von der FPÖ 18.000, dem Team Stronach und dem BZÖ je 8000 und der SPÖ überhaupt nur 5000. Aus dem Lager der Nichtwähler hatte es 23.000 zu den Pinken gezogen, auf Sonstige (z.B. Erstwähler) entfielen 6000.

Schon bei der Nationalratswahl 2013, als die NEOS erstmals antraten und ÖVP und Grüne noch anders ausgestellt waren, gab es von diesen beiden Parteien die größten Wählerströme zu den Punkten: Sie bescherten diesen je ein Viertel der Wähler, so SORA damals.

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