Rot-Pink gibt sich grün

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ZAHLEN ZUM TAG. Im neuen Wiener Regierungsprogramm geht es ziemlich ausführlich um Klimaschutzfragen.

Ja eh: Quantität ist nicht Qualität. Die Antwort auf die Frage, wie oft bestimmte Wörter vorkommen, sagt also nichts darüber aus, wie ernst es damit gemeint ist. Trotzdem ist es bemerkenswert, dass sich im rot-pinken Programm für die künftige Wiener Stadtregierung 201 Mal die Buchstabenfolge „Klima“ findet; alleinstehend oder etwa im Rahmen von „Klimaschutz“. „Rad“ gibt’s immerhin 101 Mal. Das ist viel häufiger als im rot-grünen Programm des Jahres 2015: „Rad“ kam darin nur 49 Mal vor und „Klima“ überhaupt nur 24 Mal.

Man kann das Ganze natürlich mit beliebig vielen Begriffen durchspielen: Für „Bildung“ weist das Suchprogramm im rot-pinken Übereinkommen 232 Treffer aus und im rot-grünen 204. Was übrigens relativ viel ist; man muss nämlich auch bedenken, dass das „Eine Stadt, zwei Millionen Chancen“-Programm der scheidenden Regierung um ein Drittel weniger Seiten hatte.

Gut zwei Mal häufiger kommen im neuen Programm Begriffe wie „Staat“, aber auch „Wettbewerb“ vor sowie „Transparenz“ und „Zukunft“; Gerechtigkeit gibt’s dagegen nur halb so oft.

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