Minderheiten links der Mitte

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ZAHLEN ZUR WAHL. SPÖ, Grüne und Neos kommen zusammen auf gerade einmal 43,5 Prozent. Doch das ist nichts neues.

In Deutschland ist sich (ab 1998) eine rot-grüne Regierung ausgegangen. Österreich ist zuletzt weit davon entfernt geblieben. Nicht einmal mit den Neos, die den Mitte-Links-Parteien zugerechnet werden, ist sich jemals eine Mehrheit ausgegangen.

Bei der Nationalratswahl 2019 kommen SPÖ (21,8 Prozent), Grüne (13,9 Prozent) und Neos (7,8 Prozent) zusammen auf gerade einmal 43,5 Prozent, so die SORA-Hochrechnung, Stand 18.30 Uhr.

Rot-Grün am nächsten ist Österreich 1986 und 1990 gekommen. Damals erreichten die beiden Parteien 47,9 und 47,6 Prozent. Dann ging’s vorübergehend bergab. Nur mit dem Liberalen Forum (LIF) reichte es für bis zu 48,4 Prozent (1995).

Bemerkenswert: Ohne das LIF holte Rot-Grün 2006 noch einmal 46,3 Prozent. Selbst mit den NEOS, die in weiterer Folge aufkamen, ergaben sich 2013 in Summe nur noch für 44,2 Prozent. 2017, als die Grünen, abstürzten, handelte es sich überhaupt nur um 36 Prozent.

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