Geänderte Verhältnisse

ZAHLEN ZUM TAG. Bisher kamen SPÖ-, ÖVP-Kandidaten bei Bundespräsidenten-Wahlen zumindest auf eine Zweidrittelmehrheit. Diesmal blieben sie in der Minderheit. Das Ergebnis ist ein bemerkenswertes Bild.

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ZAHLEN ZUM TAG. Bisher kamen SPÖ-, ÖVP-Kandidaten bei Bundespräsidenten-Wahlen zumindest auf eine Zweidrittelmehrheit. Diesmal blieben sie in der Minderheit. Das Ergebnis ist ein bemerkenswertes Bild.

Das Bild, das die Daten ergeben, unterstreicht, wie sehr diese Bundespräsiden-Wahl die politischen Verhältnisse in der Republik verändert hat: SPÖ- und ÖVP- sind mit ihren Kandidaten bisher immer klar in der Mehrheit geblieben; diesmal ist’s jedoch anders. Stellt man die Stimmen, die sie bei den Urnengängen seit 1951 gemeinsam erhalten haben, denen der übrigen Kandidaten gegenüber, und verbindet die beiden mit jeweils einer Linie, kommt nunmehr eine Fischform heraus. Das verdeutlicht den Wechsel.

Zur Erklärung: Meist traten SPÖ und ÖVP mit eigenen Kandidaten an. Ging’s um eine Wiederwahl, ging der jeweilige Amtsinhaber meist mit mehr oder weniger starker Unterstützung beider Parteien, offiziell aber als Unabhängiger in den Urnengang. Für die Grafik bleibt er ein „SPÖ/ÖVP-Kandidat“.

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