FPÖ-Politikerin warnt vor Steinigungen

BERICHT. Parlamentarische Anfrage der Nationalratsabgeordneten Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Innenministerin beruhigt. 

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BERICHT. Parlamentarische Anfrage der Nationalratsabgeordneten Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Innenministerin beruhigt.

Vor Steinigungen in Österreich warnt die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein unter Verweis auf einen Bericht der deutschen „Bild“-Zeitung vom vergangenen Winter: „Nur durch Zufall“ haben demnach „mitten in Deutschland eine Steinigung verhindert werden“ können. Und zwar am 10. Jänner in Dortmund: „Weil muslimischen Zuwanderern der Auftritt von zwei Transsexuellen nicht passte, griffen sie die beiden kurzerhand auf brutale Art und Weise an. Kurz zuvor fand jedoch ein Anmachversuch statt, da die drei afrikanischen Jugendlichen die vermeintlichen Frauen offensichtlich attraktiv fanden“, so die Abgeordnete in einer parlamentarischen Anfrage an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wörtlich.

Fünf Fragen richtete Dagmar Belakowitsch-Jenewein an Mikl-Leitner. „Gab es in Österreich ebenfalls Anzeigen wegen versuchter oder durchgeführter Steinigungen? Wenn ja, wann genau fanden diese statt? Wenn ja, wo genau fanden diese statt? Wenn ja, was war der Hintergrund? Wenn ja, gab es eine Beziehung zwischen Opfer und Tätern?“ Die Antwort der Ministerin liegt nun vor; sie ist kurz und bündig: „Nein. Den österreichischen Sicherheitsbehörden liegen keine Informationen über derartige Vorfälle vor.“

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