Jede Zwanzigste bezieht Pflegegeld

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ZAHLEN ZUM TAG. Im Bundesländervergleich ist der Bevölkerungsanteil in Kärnten, Burgenland und der Steiermark besonders hoch.

Zu den größten budgetären Herausforderungen der kommenden Jahre zählt der Fiskalrat die Ausgaben für Pflege. Sie sind zwar weniger hoch als jene für Pensionen, aber stärker steigend. Es gibt zunehmend mehr Ältere und mit dem Alter wächst auch die Wahrscheinlichkeit für Pflegebedürftigkeit.

Ein Hinweis darauf, wie viele Menschen bereits pflegebedürftig sind, liefern Daten zu den Pflegegeld-Bezieherinnen und -Beziehern. Im vergangenen Jahr handelte es sich um eine halbe Million österreichweit, also um mehr als das Burgenland oder auch Vorarlberg Einwohner haben.

Der Anteil an der Gesamtbevölkerung belief sich auf 5,4 Prozent. Also etwa jede 20. Person. In Ländern mit einer älteren Bevölkerung war der Anteil höher, in solchen mit einer jüngeren niedriger: In Kärnten belief er sich auf 7,1, im Burgenland auf sieben und in der Steiermark auf 6,7 Prozent. Umgekehrt lag er in Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich und Wien, wo er mit 4,6 Prozent am niedrigsten war, noch unter fünf Prozent.

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