Weniger für Lebensmittel

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ZAHLEN ZUM TAG. Beim durchschnittlichen Haushalt entfällt ein immer kleinerer Teil der Konsumausgaben auf Ernährung und alkoholfreie Getränke.

Vor 70 Jahren haben österreichische Haushalte im Durchschnitt fast die Hälfte und vor 50 Jahren knapp ein Viertel ihrer Konsumausgaben für Ernährung und alkoholfreie Getränke getätigt. Es steht für einen Wohlstandsgewinn, der sich seither entschleunigt, aber doch fortgesetzt hat. Heute handelte es sich um gut ein Achtel, wie Daten der Statistik Austria zu entnehmen ist, die das regelmäßig erhebt.

Das alles muss jedoch eingeschränkt werden: Es ist nicht nur einfach so, dass Lebensmittel relativ günstiger geworden sind. Zu berücksichtigten ist, dass viele Haushalte ihr Konsumverhalten an die Teuerung anpassen mussten. Zuletzt sind etwa die Preise für Wohnen und Energie so stark gestiegen, dass sie gezwungen waren, sich bei anderen Dingen einzuschränken.

Zweitens: Beim durchschnittlichen Haushalt entfallen 12,8 Prozent der Konsumausgaben auf Ernährung und alkoholfreie Getränke. Beim obersten Zehntel handelt es sich mit 6,9 Prozent jedoch um viel weniger und beim untersten, bei dem auch Wohnkosten ungleich stärker ins Gewicht fallen, mit 19,5 Prozent um viel mehr.

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