ZAHLEN ZUM TAG. In keinem anderen EU-Land erwarten sich so wenige Haushalte eine Verbesserung ihrer finanziellen Lage wie in Griechenland und Österreich.
Die Stimmung ist nicht gut in Österreich. Eine im europäischen Vergleich üble wirtschaftliche Entwicklung sowie eine überdurchschnittliche Teuerung haben Folgen: Erwarten EU-weit 18 Prozent der Menschen, dass sich die finanzielle Situation ihres Haushalts in den kommenden zwölf Monaten verbessern wird und sind es in Schweden und Kroatien etwa knapp 30 Prozent, so handelt es sich in Griechenland und Österreich nur um elf Prozent. Weniger sind es sonst nirgends.
Umgekehrt befürchten in Österreich mit 29 Prozent vergleichsweise viele eine Verschlechterung der finanziellen Lage. EU-weit tun das 21 Prozent und in Schweden nur elf Prozent. In Finnland handelt es sich mit sechs, in Dänemark mit sieben Prozent um noch weniger. Mehr als in Österreich rechnen ausschließlich in Griechenland und Portugal (jeweils 38 Prozent) sowie in der Slowakei und in Rumänen (jeweils 35 Prozent) eine Verschlechterung.
