Familienbeihilfe: minus 38 %

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ZAHLEN ZUM TAG. Durch die geplante Nichtanpassung auch 2028 weitet sich der langjährige Wertverlust massiv aus.

In den vergangenen Jahren seit 2000 ist die Familienbeihilfe nur selten erhöht worden. Erst 2022 ist eine automatische Inflationsanpassung beschlossen worden. Schon 2025 ging man aber wieder davon ab: Die schwarz-grüne Koalition fixierte, die Leistung 2026 und 2027 einzufrieren. Jetzt hat Schwarz-Rot-Pink angekündigt, das auch 2028 tun zu wollen. Damit weitet sich der langjährige Wertverlust massiv aus.

Im Jahr 2000 betrug die Familienbeihilfe für unter Dreijährige 114 Euro pro Monat. Heute macht sie 138,40 Euro aus. Wertgesichert müsste es sich jedoch um 211,81 Euro handeln – und – auf Basis von IHS-Inflationsprognosen – 2028 überhaupt um 223,18 Euro. Es wird voraussichtlich aber eben bei den 138,40 Euro bleiben, was auf einen Wertverlust von schlussendlich 38 Prozent hinausläuft.

Was bei alledem berücksichtigt werden muss, ist, dass es im Laufe der Zeit einige Änderungen gegeben hat. So ist – quasi ergänzend oder neben der Beihilfe – ein Schulstartgeld ebenso eingeführt worden wie ein Familienbonus.

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