Zehntausende Flüchtlinge, kein Sprengstoff

BERICHT. Bisherige Waffenfunde laut Mikl-Leitner: zwei Klappmesser, drei Pfeffersprays, ein Elektroschockgerät.

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BERICHT. Bisherige Waffenfunde laut Mikl-Leitner: zwei Klappmesser, drei Pfeffersprays, ein Elektroschockgerät.

„Informationen aus der Exekutive zufolge kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Waffenfunden bei Flüchtlingen“, so der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Christian Höbart in einer parlamentarischen Anfrage an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Sie kann diese Darstellung so allerdings nicht bestätigen.

„In Anbetracht der Sicherheitslage nach den jüngsten Anschlägen in Paris und der vermuteten Route eines der Attentäter über österreichisches Staatsgebiet, liegt die Befürchtung nahe, dass es auch weiteren gewaltbereiten Islamisten gelingen könnte, illegale Waffen und Sprengstoffe durch oder nach Österreich zu schmuggeln“, warnt Höbart in seiner Anfrage. Zumindest sichergestellt worden ist bisher allerdings nichts dergleichen.

Seit August 2015 sind zehntausende Flüchtlinge nach Österreich gekommen. Von den Sicherheitsbehörden sichergestellt worden sind laut Mikl-Leitner insgesamt sechs „Gegenstände mit Waffencharakter: Dabei handelte es sich um zwei Klappmesser, drei Pfeffersprays und ein Elektroschockgerät.“

Zumindest gefunden haben Exekutivbeamte keine weiteren „Gegenstände mit Waffencharakter“ – was naturgemäß nicht ausschließt, dass welche mitgeführt worden sind; doch darüber kann der Anfragebeantwortung Mikl-Leitners zufolge nur spekuliert werden.

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