Kaum noch Geflüchtete auf dem Land

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ZAHLEN ZUM TAG. Die meisten Menschen, die 2015/2016 nach Österreich gekommen sind, sind nicht mehr hier oder leben in Städten bzw. vor allem in Wien.

Von den 83.360 anerkannten Flüchtlingen, die 2015/2016 nach Österreich gekommen sind, befindet sich gut die Hälfte (39.590) nicht mehr in Österreich. Das ist einer AMS-Auswertung auf Basis einer Studie des Integrationsfonds zu entnehmen. Ein Viertel (21.454) lebt in Wien. Das sind wesentlich mehr als ursprünglich (14.795).

Auffallend: Viele haben andere urbane Räume, wie Graz oder Linz, verlassen, besonders viele aber ländliche Regionen. Dort hatten sich ursprünglich knapp 19.000 befunden, handelte es sich im Jahr 2024 aber nur noch um 2.245.

Der Zuzug nach Wien wird in der Auswertung auf Erwartungen der geflüchteten Personen an leichtere Integrations- und Arbeitsmöglichkeiten in der Großstadt sowie die leichtere Anbindung an Communities zurückgeführt. Auch die unterschiedlichen Wohn- und Mobilitätskosten bzw. Sozialleistungen dürften bei den Wanderungsbewegungen als Push- bzw. Pull-Faktoren relevant gewesen sein.

Allein: Ein Umzug nach Wien sei nicht automatisch mit besseren Arbeitsmarktchancen verbunden: „Teilweise weisen geflüchtete Personen, die in anderen Städten oder in ländlichen Regionen leben, mehr Beschäftigungstage und höhere Jahreseinkommen auf.“

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