Wie der Sparkassensektor ausdünnt

ZAHLEN ZUM TAG. Österreichweit gibt es mehr als 4200 Bankfilialen, rein rechnerisch also zwei pro Gemeinde. Es kommt jedoch zu einer Verlagerung. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Österreichweit gibt es mehr als 4000 Bankfilialen, rein rechnerisch also zwei pro Gemeinde. Es kommt jedoch zu einer Verlagerung.

Die Bank Austria hat angekündigt, 80 ihrer insgesamt 200 Zweigstellen zuzusperren. Gemessen an der Gesamtzahl der Bankfilialen, die es in Österreich gibt, ist das überschaubar; mit Ende des vergangenen Jahres waren es 4243. Zumindest in der Vergangenheit ist eine große Schließungswelle damit ausgeblieben: Zur Jahrtausendwende gab es mit 4541 Filialen nicht einmal zehn Prozent mehr. Summa summarum existieren im Schnitt also noch immer zwei Banken pro Gemeinde.

Auffallend ist bei den Zahlen der Nationalbank jedoch, dass es zu Verschiebungen unter den Sektoren kommt, die wohl nicht allein auf eine Anpassung der Zuordnungskriterien Mitte der 2000er Jahre zurückzuführen ist: Im Bereich „Aktienbanken und Bankiers“ ist die Zahl der Zweigstellen in den vergangenen 15 Jahren um die Hälfte auf 1046 gestiegen. Bei den Sparkassen gab es dagegen einen Rückgang von einem Drittel auf 912 Filialen. Kaum verändert hat sich die der Hypo-, Raiffeisen- und auch der Volksbankensektor.

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