Autohandel eingebrochen

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BERICHT. Im März gab es in Österreich um zwei Drittel weniger Kfz-Neuzulassungen als vor einem Jahr.

Wirtschaftliche Folgen des Coronakrise machen sich auch im Autohandel bemerkbar. Kein Wunder: Seit Mitte März steht Österreich de facto still. Abgesehen davon haben Tausende ohnehin Job und damit auch Einkünfte verloren.

Die Entwicklung der Kfz-Neuzulassungen könnte deutlicher nicht sein: Laut Statistik Austria handelte es sich im März um 16.717. Wer wissen möchte, ob das viel oder wenig ist, vergleiche diesen Wert mit dem des Vorjahres. Ergebnis: Im März 2019 gab es 44.372 Neuzulassungen. Damit sind es heuer ganze zwei Drittel weniger. Ähnlich entwickelten sich die Pkw-Zulassungen allein. Sie sind von 31.958 auf 10.656 eingebrochen.

Der März ist gewöhnlich der Monat, in dem es – nach dem Winter – mit den Neuzulassungen los geht. Bis zum Spätsommer bleibt das Niveau relativ hoch, um dann für gut ein halbes Jahr zurückzugehen. Heuer ist der Handel im März jedoch nicht angesprungen, sondern abgestorben.

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