Wien wächst, hat jedoch weniger Wahlberechtigte

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ZAHLEN ZUM TAG. In der Bundeshauptstadt gibt es um über 5000 weniger Wahlberechtigte als vor zwei Jahren.

Die Zahl der Wahlberechtigten ist bei der Nationalratswahl 2019 etwas niedriger als beim Urnengang vor zwei Jahren. Österreichweit ist sie um 6702 bzw. 0,11 Prozent auf 6.394.201 gesunken, wie den vorläufigen Angaben des Innenministeriums zu entnehmen ist. Bemerkenswert ist jedoch, dass es nach Bundesländern erhebliche Unterschiede gibt.

Zum Teil deckt sich die Veränderung mit der Bevölkerungsentwicklung. So nimmt die Zahl der Wahlberechtigten in Vorarlberg mit 1327 bzw. 0,49 Prozent am stärksten zu. Rückgänge gibt es dagegen im Süden der Republik – in der Steiermark um 4389 bzw. 0,45 Prozent sowie in Kärnten um 2568 bzw. 0,58 Prozent.

Bemerkenswert ist jedoch die Entwicklung in Wien: Die Stadt zählt immer mehr Einwohner. Allein seit 2017 sind rund 30.000 dazugekommen. Die Zahl der Wahlberechtigten ist jedoch um 5255 (0,46 Prozent) gesunken. Einfache Erklärung: Das Bevölkerungswachstum ist unterm Strich allein auf Zuwanderung aus anderen europäischen Ländern und sogenannten Drittstaaten zurückzuführen. Die Zahl österreichischer Staatsbürger ist in den vergangenen zwei Jahren laut Statistik Austria um 8393 zurückgegangen.

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