ANALYSE. Im Nachhinein ist man immer klüger. Für Österreich wäre es aber wohl besser gewesen, nicht auf Seehofer und Söder zu setzen, sondern Merkel.
ANALYSE. Österreichs EU-Vorsitz beginnt nach dem Schulterschluss mit Bayern bzw. der dortigen CSU katastrophal. Und: Einen Ausweg hat man sich selbst verbaut.
ANALYSE. Arbeitszeitflexibilisierung und BVT-Affäre mögen Freiheitlichen zu schaffen machen. Sozialdemokraten werden kaum profitieren.
ANALYSE. BVT-Affäre: Sicherheit ist ein hohes Gut. Besonders für FPÖ-Wähler. Unsicherheit ist damit ein Problem. Besonders für einen FPÖ-Politiker.
ANALYSE. Wenn im Innenministerium wirklich aufgeräumt werden muss, haben Sobotka und Mikl-Leitner Erklärungsbedarf. Andernfalls ist Kickl selbst ein Ablösekandidat. So oder so ist es ein Koalitionsproblem.
Kurz im europäischen Porzellanladen
ANALYSE. Der EU-Vorsitz dient dazu, den Wahlkampf auf eine neue Ebene zu heben – und nebenbei Angela Merkel stürzen zu lassen.
ANALYSE. Zum Vorsitzwechsel: Ohne Matthias Strolz bzw. mit Beate Meinl-Reisinger muss sich die junge Partei neu aufstellen. Und das wird noch viel schwieriger als vor einem Jahr.
ANALYSE. Bei der Arbeitszeitflexibilisierung demonstrieren ÖVP und FPÖ, dass sie sich selbst wirklich am Gefährlichsten sind.
ANALYSE. Symbolische Maßnahmen sollten nicht unterschätzt werden. Sie sind dazu angetan, ein Klima zu verfestigen und einen möglichst langen Machterhalt zu sichern.
ANALYSE. Die Regierung wird gute Gründe für ihre Vorgangsweise gegen politischen Islam haben. Darüber hinaus tun sich jedoch Widersprüche auf, die auch für ÖVP und FPÖ brisant sind.