ZAHLEN ZUM TAG. Bei Jungen, die am stärksten davon betroffen sind, gibt es die größten Vorbehalte.
Beim Wehrdienst geht es auch um eine Generationsfrage: Ältere sind wenig bis gar nicht, Jüngere am stärksten davon betroffen. Wie sie es – nebenbei bemerkt – auch in vielen anderen Fragen sind: Ob längerfristig in Bezug auf Budget, Pensionen oder etwa die Klimakrise.
In der österreichischen Bevölkerung ist der Zuspruch zur Wehrpflicht laut einer Erhebung des Verteidigungsministeriums alles in allem sehr groß. 73 Prozent sind dafür. Auffallend ist jedoch, dass es bei Jüngern deutlich weniger sind: Bei 15- bis 23-Jährigen 57 und bei 24- bis 29-Jährigen 61 Prozent. Umgekehrt handelt es sich bei ab 60-Jährigen um ganze 83 Prozent.
Ähnlich verhält es sich bezüglich Dauer des Grundverdienstes. Finden insgesamt 51 Prozent, dass die bisherigen sechs Monate zu kurz sind, tun das bei 15- bis 23-Jährigen nur 24 und bei 24- bis 29-Jährigen 34 Prozent. Also eine Minderheit. Bei ab 60-Jährigen handelt es sich dagegen mit 61 Prozent um eine klare Mehrheit.
