Sparen im System? Nicht bei den Inseraten

BERICHT. Das Finanzministerium ist auf dem guten Weg, das Vorjahresvolumen von 3,5 Millionen Euro zu übertreffen.

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BERICHT. Das Finanzministerium ist auf dem guten Weg, das Vorjahresvolumen von 3,5 Millionen Euro zu übertreffen.

Das Mitteilungsbedürfnis österreichischer Regierungen ist traditionell so groß, dass sie sich nicht allein auf (kritische) Medien verlassen. Um ihre Aktivitäten unters Volk zu bringen, setzen Ministerien zudem auf Inserate; die Rechnung dafür haben die Steuerzahler zu übernehmen.

Zu den größeren Inserenten zählt traditionell das Finanzministerium: Im vergangenen Jahr wendete es insgesamt rund 3,5 Millionen Euro für Inserate auf, wie der Medientransparenzdatenbank zu entnehmen ist. Der Großteil entfiel auf das dritte und vierte Quartal. Geführt wurde das Ressort damals von Hans Jörg Schelling (ÖVP).

Unter seinem Nachfolger Hartwig Löger (ÖVP) könnte die Gesamtsumme übertroffen werden: Allein im ersten Halbjahr 2018 beliefen sich die Aufwendungen auf 2,6 Millionen Euro – bzw. 1,1 im ersten und 1,5 Millionen Euro im zweiten Quartal.

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