Flüchtlinge: Kein Rückgang in Sicht

BERICHT. Deutschland weist bereits Zahlen für den Jänner aus: Mehr Asylanträge als im Dezember.

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BERICHT. Deutschland weist bereits Zahlen für den Jänner aus: Mehr Asylanträge als im Dezember.

Aufgrund des anhaltenden Zustroms und eines politischen Stimmungswandels verabschiedet sich Österreich von einer „Willkommenskultur“ für Flüchtlinge. Wie Zahlen aus Deutschland erahnen lassen, ist die Wirkung bisheriger Maßnahmen allerdings bescheiden.

Im Unterschied zu Österreich, wo Asylstatistiken meist erst mit zwei-, dreimonatiger Verzögerung veröffentlicht werden, hat das deutsche „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ bereits Zahlen für den Jänner vorgelegt. Demnach wurden im Nachbarland insgesamt 50.532 Erstanträge verzeichnet – und damit mehr als im Dezember (46.730) und weniger als im November (55.950). Mehr als die Hälfte der Asylwerber kam zuletzt aus Syrien.

Geht man davon aus, dass sich die Zahlen in Österreich ähnlich entwickeln, würde das bedeuten, dass es hierzulande im Jänner 11.000 bis 12.000 Erstanträge gab. Damit wäre die Obergrenze von 37.500, die die Bundesregierung für heuer gesetzt hat, bereits zu einem Drittel erreicht.

> Zu den Statistiken des deutschen Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

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