Womit Kurz maximale Aufmerksamkeit erreicht

ZAHLEN ZUM TAG. ÖVP-Politiker schafft mit Forderung, Sozialleistungen für Zuwanderer zu streichen, einen Spitzenwert. 

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ZAHLEN ZUM TAG. ÖVP-Politiker schafft mit Forderung, Sozialleistungen für Zuwanderer zu streichen, einen Spitzenwert. 

ÖVP-Hoffnungsträger, Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz, absolvierte am vergangenen Sonntag seinen ersten Auftritt in der ORF-Pressestunde: Dass er sich bisher entschuldigen ließ, sei eher auf Termingründe als auf Bösartigkeit zurückzuführen, wie er beteuerte. Gut möglich jedoch, dass der 30-Jährige Lust auf mehr bekommt: Der Auftritt bescherte ihm nämlich in Verbindung mit seiner Forderung, Zuwanderern Sozialleistungen erst nach fünf Jahren zu gewähren, maximale Aufmerksamkeit. Das zeigt eine „Google Trends“-Auswertung.

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Was die Österreicher bewegt, danach suchen viele davon im Internet. Und das tun sie dann fast ausschließlich über Google. Also sind die Auswertungen auf „Google Trends“ ziemlich aussagekräftig. In den vergangenen drei Monaten war die Nachfrage nach Kurz gemessen am vergangenen Sonntag relativ bescheiden. Hin und wieder erreichte er Spitzenwerte, sie kamen aber etwa nur an die Hälfte davon heran (siehe Grafik): Am 8. Jänner tat er dies mit seiner Aussage, dass er eine „unführbare“ ÖVP nicht übernehmen wolle; am 5. Februar im Rahmen einer Teilnehme an der ORF-Sendung „Im Zentrum“ zum Kopftuchverbot und am 6. März mit seinen EU-Reformplänen.

Zur Erklärung: Die Höhenachse in der Grafik reicht von 0 bis 100, wobei 100 die maximale Anzahl an Suchanfragen repräsentiert und damit quasi ein Prozent-Wert ist.

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