Wien: Wo die FPÖ die SPÖ schon einmal geschlagen hat

ZAHLEN ZUR WAHL. 1996 lagen die Freiheitlichen bei der Gemeinderatswahl in der Bundeshauptstadt in dutzenden Sprengeln vorne. 

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ZAHLEN ZUR WAHL. 1996 lagen die Freiheitlichen in dutzenden Sprengeln vorne.

Die Gemeinderatswahl 1996 war die erste, bei der die SPÖ mit Michael Häupl als Bürgermeister und Spitzenkandidat antrat – und bei der sie sich mit dem bisher schlechtesten Ergebnis begnügen musste: 39,15 Prozent. Die Freiheitlichen kamen damals auf 27,94 Prozent.

Da und dort konnten die Freiheitlichen die Sozialdemokraten sogar schlagen. Im Ersten Bezirk etwa: 22,44 Prozent waren etwas mehr als diese erreichten (22,19 Prozent). Vorne lag freilich die ÖVP mit 30,13 Prozent.

Diesmal will FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache stadtweit Platz eins erreichen. 1996, als noch Jörg Haider an der Bundesparteispitze gestanden ist, gelang dies in Wien in dutzenden Sprengeln. Allein in Favoriten waren es zwölf, wobei die Freiheitlichen in einem gar 107 Stimmen gewannen – und die SPÖ (72) und die ÖVP (54) damit deutlich hinter sich ließen.

Auf Bezirksebene am nächsten an die SPÖ heran kam die FPÖ in Hernals: Mit 29 Prozent fehlten ihr nur gut fünfeinhalb Prozentpunkte.

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