Türkis-grün-pinke Generationenprobleme

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ZAHLEN ZUM TAG. Ausgerechnet die Partei des jungen Ex-Kanzlers hat die ältesten Wähler. Grüne und Neos kommen wiederum eher nur bei Jüngeren an.

Die Volkspartei nennt sich neu und hat mit Sebastian Kurz einen jungen Chef, ganz offensichtlich aber die ältesten Wähler. Das war schon bei der Nationalratswahl so und ist zuletzt auch bei der EU-Wahl so gewesen, bei der Kurz zwar nicht selbst kandidiert, aber darum geworben hat, seinen Kurs auch auf europäischer Ebene zu stärken.

Insgesamt erreichte die ÖVP im Mai 34,6 Prozent. Bei den Unter-30-Jährigen musste sie sich jedoch mit 16 Prozent begnügen. Bei den ab 60-Jährigen kam sie dagegen auf 48 Prozent und damit in den Bereich einer absoluten Mehrheit. Die Werte sind vom Wiener Sozialforschungsinstitut SORA im Zuge einer Wahltagsbefragung erhoben worden.

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Umgekehrt ist es bei den Neos und viel mehr noch den Grünen: Bei den Jüngeren kamen die Neos auf 14, bei den Älteren auf vier Prozent. Die Grünen kamen bei den Unter-30-Jährigen mit 28 Prozent klar auf Platz eins. Bei den ab 60-Jährigen mussten sie sich jedoch ebenfalls mit vier Prozent zufrieden geben.

Bemerkenswert: FPÖ und SPÖ, die insgesamt 23,9 bzw. 17,2 Prozent erreichten, schafften in allen Altersgruppen ähnliche Werte.

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