Schwarz-Blau: Mehrheit wie noch nie

ZAHLEN ZUM TAG. Rechtsruck wird auch dadurch deutlich: ÖVP und FPÖ sind zusammen 60 Prozent nahegekommen. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Rechtsruck wird auch dadurch deutlich: ÖVP und FPÖ sind zusammen 60 Prozent nahegekommen.

In der Geschichte der Zweiten Republik waren schwarz-blaue Mehrheiten nicht die Regel. Im Gegenteil: Mitte der 1950er Jahre bis zum Auftritt von Bruno Kreisky 1970 gab es sie. Und dann noch einmal um 2000 herum, als auch eine entsprechende Koalition existierte. Maximal hielten ÖVP und FPÖ da 53,8 Prozent.

Das verdeutlicht, wie historisch das Ergebnis der Nationalratswahl vom 15. Oktober ist: Schwarz-Blau hält 57,5 Prozent (laut Hochrechnung von 18.08 Uhr). Auf der anderen Seite gibt es im Übrigen auch eine rot-blaue Mehrheit. Sie ist jedoch nur mit drei Prozentpunkten abgesichert (SPÖ und FPÖ kommen auf 53 Prozent).

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