ANALYSE. Der Bundeskanzler erfährt gerade, dass bei einem eigenwilligen Koalitionspartner auch Zwangsmittel wirkungslos wären.
ANALYSE. Mit seiner Wortwahl gegenüber dem ORF ruft der nunmehrige Verkehrsminister in Erinnerung, dass er staatspolitischen Aufgaben ganz und gar nicht gewachsen ist.
BERICHT. Arbeit der neuen Regierung kommt in Niederösterreich gut an: Ganz besonders in der ÖVP-Wählerschaft.
ANALYSE. Von der freiheitlichen Historikerkommission ist nichts zu erwarten: Die Partei hat bereits erklärt, dass es keinen Antisemitismus gebe. Und auch ihre Regierungspartner können kein Interesse daran haben.
ANALYSE. Der Druck, sich von deutschnationalen Burschenschaftern zu trennen, wächst. Das aber kann FPÖ-Chef Strache kaum bewerkstelligen. Seine Partei bricht damit zusammen.
ANALYSE. Der Bundespräsident wird neuerdings auch vom Boulevard geschätzt: Im Unterschied zum Kanzler spricht er Klartext.
ANALYSE. Sebastian Kurz hat die „rote Linie“ um Umgang mit Antisemitismus gestärkt. Das ist gut so. Sein Problem ist jedoch, dass sein Koalitionspartner nach wie vor zu zögerlich ist.
ANALYSE. Was der Boulevard bisher geliefert hat, war ganz im Sinne des neuen Wiener SPÖ-Vorsitzenden. Gut ausgehen kann das aber nicht für ihn.
ANALYSE. Arbeiter sind noch immer eine relevante Wählergruppe. Ihre Bedeutung schwindet jedoch.
ANALYSE. Sebastian Kurz ist die Kontrolle entglitten. Freiheitliche bestimmen den politischen Diskurs. Und wie.