LT-Wahl: Für Parteien gibt es nicht nur ein Tirol

ANALYSE. Was die Präferenzen der Wähler betrifft, ist wohl kaum ein Land so gespalten.

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ANALYSE. Was die Präferenzen der Wähler betrifft, ist wohl kaum ein Land so gespalten.

Für Parteistrategen ist Tirol eines der spannenderen Bundesländer: Auch hier können sie beobachten, dass die Leute am Land ziemlich andere Präferenzen haben als in der Stadt. Was für sich genommen noch nichts Ungewöhnliches wäre. Entscheidend ist vielmehr, dass zahlenmäßig beide wirklich relevant sind. Das macht es ungleich schwieriger, da wie dort zu punkten – und das kann im Hinblick auf die Landtagswahl am 25. Februar wiederum Strategen aller Parteien zumindest ein bisschen hoffen lassen.

Die Unterschiede lassen sich anhand des Ergebnisses der Nationalratswahl im vergangenen Oktober nachvollziehen. Und zwar, wenn man sich anschaut, wieviele Stimmen die Parteien im Großraum Innsbruck (Bezirke Innsbruck und Innsbruck Land) erhielten, der in Summe eher urban ist, und wieviele im übrigen Land Tirol. Wobei man vorwegschicken muss, dass immerhin vier von zehn abgegeben gültigen Stimmen auf die Landeshauptstadt und ihre Umgebung entfielen.

Was auffällt: ÖVP und FPÖ haben im übrigen Land Tirol fast zwei Mal mehr Stimmen erhalten als im Großraum Innsbruck. Dort waren Sozialdemokraten, Neos, Grüne sowie die Liste Pilz im Verhältnis viel stärker. In der Stadt Innsbruck schaffte es die SPÖ sogar auf Platz eins; und diesen Platz nahm sie den Grünen ab, die ihn 2013 erreicht hatten.

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