Lange halten sich Regierungsmitglieder ja nicht

ZAHLEN ZUM TAG. Kaum ein Minister schafft die maximal mögliche Dauer eine Legislaturperiode (fünf Jahre bzw. 1825 Tage).

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ZAHLEN ZUM TAG. Kaum ein Minister schafft die maximal mögliche Dauer eine Legislaturperiode (fünf Jahre bzw. 1825 Tage).

Als Regierungsmitglied ist es schwer bis unmöglich, längerfristige zu planen; wenn, dann muss man immer auch den Fall berücksichtigen, dass man „vorzeitig“ aus dem Amt ausscheiden könnte. Das zeigt ein Blick in die Statistik: Macht man die maximal mögliche Dauer eine Legislaturperiode zur Maßeinheit, so kommt man auf fünf Jahre bzw. 1825 Tage (ohne Schaltjahre).

Bei der gegenwärtigen Regierung haben das nur zwei Mitglieder erreicht. Und zwar ausgerechnet Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) und Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP). Ausgerechnet, weil Stöger schon zig Mal politisch totgesagt worden ist und Kurz, weil er mit 30 der mit Abstand Jüngste in der Runde ist. Stöger war zunächst Gesundheits- und dann Verkehrsminister, Kurz Integrationsstaatssekretär.

Drei weitere Regierungsmitglieder (Andrä Rupprechter, Sophie Karmasin, Wolfgang Brandstetter) kommen quasi auf zwei Drittel, zwei (Harald Mahrer, Hans Jörg Schelling) auf die Hälfte einer Legislaturperiode. Kanzler Christian Kern (SPÖ) ist ein Fünftel (bzw. ein Jahr) im Amt – und Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) bringt es überhaupt erst auf 70 Tage.

Berücksichtigt sind in dieser Statistik ausschließlich Regierungsmitglieder, die ab 17. Mai 2017 zumindest Minister sind. 

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