#bpwahl16 SPÖ: Weniger als 39,2 Prozent gab’s bisher nie

ZAHLEN ZUM TAG. Präsidentschaftskandidaten der Partei erreichten bisher auffallend oft gleich im ersten Wahlgang mehr als die Hälfte der Stimmen. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Präsidentschaftskandidaten der Partei erreichten bisher auffallend oft gleich im ersten Wahlgang mehr als die Hälfte der Stimmen.

Auch bei der Bundespräsidenten-Wahl 1951, der ersten der Zweiten Republik, gab es sechs Kandidaten. Jene der damaligen Großparteien räumten jedoch ab: Heinrich Gleißner (ÖVP) holte 40,1 Prozent, Theodor Körner (SPÖ), der sich in der späteren Stichwahl durchsetzte, 39,2 Prozent.

Diese 39,2 Prozent stellen auch das schlechteste Ergebnis dar, das ein SPÖ-Kandidat bei einem ersten Wahlgang bisher erreicht hat. Ex-Verkehrsminister Rudolf Streicher lag 1992 mit 40,7 Prozent nur knapp darüber. Im Übrigen aber haben sozialdemokratische Vertreter auffallend oft gleich die absolute Mehrheit geholt; zuletzt Heinz Fischer 2004 (mit 52,4 Prozent).

Bei seiner Wiederwahl 2010 trat Fischer als überparteilicher Kandidat an, genauso wie Rudolf Kirchschläger 1980.

Auch diesmal treten sechs Kandidaten an. Zumal zumindest fünf ein zweistelliges Ergebnis erreichen dürften, wird sich der Sozialdemokrat Rudolf Hundstorfer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit deutlicher weniger als 39,2 Prozent begnügen müssen.

> Lesen Sie ab Montag die Ergebnisse, die die Kandidaten der weiteren Parteien erreicht haben.

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