Wo die Einkommensschere kleiner wird

ZAHLEN ZUM TAG. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern, in denen die Bewohner mehr und denen, in denen sie weniger zur Verfügung haben, waren zur Jahrtausendwende wesentlich größer. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern, in denen die Bewohner mehr und denen, in denen sie weniger zur Verfügung haben, waren zur Jahrtausendwende wesentlich größer.

Die Einkommensschere wird immer größer? Zumindest in einer Hinsicht stimmt das nicht: Vergleicht man die verfügbaren Einkommen nach Bundesländern 2000 und 2014 miteinander, stellt man fest, dass eine Annäherung stattgefunden hat. Und zwar eine massive.

Zur Jahrtausendwende betrug das verfügbare Jahres-Pro-Kopf-Einkommen in Österreich im Schnitt 15.900 Euro. Setzt man dafür einen Wert von 100 an, waren die Burgenländer mit 14.700 Euro am weitesten davon entfernt; sie erreichten nur 92 Punkte. An der Spitze lagen die Wiener mit 17.600 Euro bzw. 111 Punkten. Sie sind mittlerweile jedoch abgestürzt und die Burgenländer haben aufgeholt, wie die Daten zeigen, die die Statistik Austria führt.

2014 betrug das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen, das den Österreichern zur Verfügung stand, 22.300 Euro. Am weitesten davon entfernt waren Kärntner (mit gemessen daran 96 Punkten bzw. 21.500 Euro) und Vorarlberger sowie Niederösterreicher (104 Punkte bzw. 23.300 Euro). Burgenländer erreichten bereits 99, Wiener nur noch 98 Punkte – die Burgenländer haben die Wiener also überholt.

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