Warum man die FPÖ nicht unterschätzen sollte

ZAHLEN ZUM TAG. Bei Arbeitern, ihrer wichtigsten Zielgruppe, war die Partei bei den Landtagswahlen 2018 extrem erfolgreich.

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ZAHLEN ZUM TAG. Bei Arbeitern, ihrer wichtigsten Zielgruppe, war die Partei bei den Landtagswahlen 2018 extrem erfolgreich.

Alles in allem mögen die freiheitlichen Wahlergebnisse bei den Landtagswahlen 2018 unter den Erwartungen geblieben sein. Aufgrund der bescheidenen Ausgangsniveaus, also den Wahlergebnissen 2013, und dem Wegfall des Team Stronach hätten die Zugewinne durchaus größer ausfallen können. Allein: Die Partei von Vizekanzler Heinz-Christian Strache kann sehr zufrieden sein, Mitbewerber sollten sie nicht unterschätzen.

Grund: In ihrer wichtigsten Zielgruppe, den Arbeitern, hat sie laut der SORA-Analysen durchwegs zugelegt. Und zwar extrem deutlich. In Niederösterreich hat sie ihren Anteil von 14 auf 42 Prozent verdreifachen können. In Tirol hat sie ihn von 28 auf 48 Prozent beinahe verdoppelt. Und auch in Kärnten und Salzburg hat sie ihn zumindest um ein Drittel auf 40 bzw. 41 Prozent ausgeweitet.

Detail am Rande: Bei den Arbeitern ist sie in all diesen Ländern nunmehr die Nummer eins. Nur in Kärnten ist ihr die SPÖ von Landeshauptmann Peter Kaiser mit 39 Prozent nahegekommen. Ansonsten folgt nicht die einstige Arbeiterpartei SPÖ mit Respektabstand auf Platz zwei, sondern die ÖVP.

Laut WKO-Statistik gibt es in Österreich noch immer 1,1 Million Arbeiter. Mehr als die Hälfte ist in den Sparten „Gewerbe und Handwerk“ sowie „Industrie“ tätig, gut ein Viertel in den Sparten „Tourismus und Freizeitwirtschaft“ sowie „Transport und Verkehr“.

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