Sommerferien: Schwere Zeiten für berufstätige Eltern

ZAHLEN ZUM TAG. In Tirol, Salzburg, Kärnten, Burgenland und Vorarlberg sind Kindergärten vier bis fünf Wochen geschlossen.

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ZAHLEN ZUM TAG. In Tirol, Salzburg, Kärnten, Burgenland und Vorarlberg sind Kindergärten vier bis fünf Wochen geschlossen.

Kinderbetreuungsplätze gibt es für fast alle 5-Jährigen, ein Problem bleibt jedoch für die Eltern: In der Regel sind die Einrichtungen nur halbtags geöffnet und in den Ferien ziemlich lange geschlossen. Das zeigen die Daten, die die Statistik Austria für 2017 ausweist. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist damit erschwert.

Österreichweit gab es an Kindergärten allein in den Sommerferien 13 Schließtage. Das entspricht etwa zweieinhalb Wochen. Den Schnitt drückt jedoch Wien – mit durchschnittlich nur 1,3 Schließtagen. An der Spitze lag Tirol mit 25,6 Tagen bzw. rund fünf Wochen, gefolgt von Vorarlberg, Salzburg, Kärnten und Burgenland mit rund vier Wochen.

Etwas über dem Schnitt liegt Oberösterreich mit rund drei Wochen. Hier gibt es allerdings eine besondere Regelung: Als Ersatz für geschlossene Einrichtungen werden eigene „Saisonkindertagesheime“ geführt; im vergangenen Jahr handelte es sich um 64. Relativ wenige Schließtage gab es daneben in Niederösterreich (zwei Wochen) und der Steiermark (eineinhalb Wochen).

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