Fast jeder vierte Wiener armutsgefährdet

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ZAHLEN ZUM TAG. Anteil in der Bundeshauptstadt laut Statistik Austria mit ziemlich großem Abstand am höchsten.

Rund eineinhalb Millionen Österreicher sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Armutsgefährdet in dem Sinne, dass zum Beispiel alleinlebende Personen maximal 1259 Euro im Monat zur Verfügung haben, sind 1,2 Millionen. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 14,3 Prozent, wie den Daten zu entnehmen ist, die die Statistik Austria auf Basis der EU-SILC-Erhebung 2018 veröffentlicht hat (Tabellenband).

Bemerkenswert sind die Unterschiede nach Bundesländern. In Niederösterreich und dem Burgenland ist die Armutsgefährdungsquote mit neun und 9,8 Prozent am kleinsten. In Salzburg und Oberösterreich beträgt sie jeweils 10,6 Prozent. In der Steiermark und in Tirol handelt es sich um 14,1 und 14,3 Prozent, in Kärnten um 15,6 und in Vorarlberg um immerhin 18 Prozent.

Am höchsten ist die Quote in der Bundeshauptstadt. Hier beträgt sie 22,7 Prozent. Sprich: Fast jeder vierte Wiener, fast jede vierte Wienerin ist davon betroffen. In absoluten Zahlen sind das 419.000. Österreichweit handelt es sich wie erwähnt um 1,2 Millionen.

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