COVID-19: Weit weg von einer Entspannung

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ZAHLEN ZUM TAG. Mit 680 sind gerade die mit Abstand meisten Neuerkrankungen bestätigt worden.

Wer schon gehofft hatte, dass im Kampf gegen das Coronavirus eine Entspannung erkennbar sei, wurde am Montag (23. März) enttäuscht: Mit 680 sind in den 24 Stunden bis 15 Uhr die mit Abstand meisten Neuerkrankungen bestätigt worden. Der bisherige Spitzenwert belief sich auf 430. Auch die Zuwachsrate (in Prozent) ist nach einer Entspannung in den Tagen zuvor wieder gestiegen; und zwar auf 21 Prozent. Es ist also Vorsicht angesagt; ein nachhaltiger Trend in die eine oder andere Richtung ist noch nicht gegeben.

Laut Gesundheitsministerium gibt es bisher 3924 bestätigte Erkrankungen. Die meisten entfallen auf Tirol (808). Dort ist denn auch die Rate pro 100.000 Einwohner am größten. Sie beläuft sich nunmehr auf 106. Massiv waren zuletzt die Zuwächse in Vorarlberg (auf 81,3) und Salzburg (auf 66,6). Verhältnismäßig gering ist sie weiterhin in Wien (24,9), dem Burgenland (24,1) und Kärnten (21,7).

Die Zahl bestätigter Fälle ist naturgemäß auch abhängig von der Zahl durchgeführter Tests. Gegenüber dem Vortag stieg sie bis Montag, 23. März, 8 Uhr, gerade einmal um 9,6 Prozent auf 23.429. Von Samstag auf Sonntag hatte sich der Zuwachs auf 15,2 Prozent belaufen. Diese Veränderung kann natürlich zweierlei bedeuten: Es wird nicht einmal das Nötigste getestet; es gibt nicht mehr Gründe zu testen.

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